✨ Silvesterparty im Filterhaus
- Ana S.

- 13. Jan.
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 1. Feb.
zwischen Lampenfieber, Leidenschaft und einem perfekten Jahreswechsel
Nach einem super anstrengenden und aufregenden Dezember befanden wir uns nun vor dem großen Finale. Diese Silvesterparty war für uns nicht einfach nur eine Veranstaltung. Sie war ein Kraftakt. Ein Vertrauensbeweis. Und am Ende ein Abend, der uns als Team noch enger zusammengeschweißt hat.
Bereits rund fünf Wochen vor dem Jahreswechsel waren alle 120 Tickets verkauft. So früh, dass wir uns ganz bewusst dazu entschieden haben, den Ticketverkauf vorzeitig zu beenden. Nicht, weil wir keinen Platz mehr hätten schaffen können. Sondern weil wir uns eine ganz einfache Frage gestellt haben:
👉 Können wir jedem einzelnen Gast weiterhin das Filterhaus-Erlebnis bieten, für das wir stehen?
Die ehrliche Antwort war: Nein – nicht ohne Abstriche. Und Abstriche bei Qualität, Service oder Atmosphäre kommen für uns nicht infrage. Also haben wir einen Schlussstrich gezogen – zugunsten unserer (glücklichen) Gäste.
😮💨 Die Tage davor – wenn der Kopf nicht mehr stillsteht
Für uns als Team war die Anspannung an diesem Abend besonders groß. Schon zwei Tage vor Silvester, beim Stellen der Tische, wurde uns klar: Das wird kein Selbstläufer.
Platzierungswünsche über Platzierungswünsche. Tischgrößen von 2er bis 12er Konstellationen. Freunde, Familien, Paare – alle mit ganz eigenen Erwartungen an „ihren perfekten Silvesterabend“.
Und dann diese Fragen, die sich immer wieder in den Kopf schleichen:
Reichen die Garderobenstangen wirklich?
Haben wir genügend Batterien für all die Lichterketten?
Sitzt wirklich jeder Gast dort, wo er sitzen soll?
Sind Servicewege frei, Fluchtwege eingehalten?
Und ganz ehrlich: Haben wir wirklich alle Gäste auf dem Schirm? Oder ist bei den verschiedenen Buchungskanälen doch jemand unbemerkt vom Radar verschwunden?
Ein Tischplan kann auf dem Papier perfekt aussehen – aber in der Realität entscheidet er darüber, ob Service funktioniert, ob sich Gäste wohlfühlen und ob Abläufe ruhig bleiben oder chaotisch werden.
Kein Kinderspiel. Aber genau solche Herausforderungen machen am Ende den Unterschied.
😊 Wenn aus Anspannung Vorfreude wird
Als dann die ersten Gäste eintrafen, änderte sich etwas spürbar. Das von Sarah (Instagram-Link) liebevoll und stilvoll dekorierte Filterhaus begann zu leben.
Glühwein und alkoholfreier Glühpunsch wurden serviert, Jacken abgelegt, erste Lacher hallten durch den Raum. Mit jedem Gast, der durch die Tür kam, fiel ein kleines Stück der Anspannung von uns ab.
Der Service war an diesem Tag besonders stark aufgestellt. Jede Position mehrfach durchdacht, jeder Ablauf klar – nichts dem Zufall überlassen.
🎤 Ein paar ehrliche Worte
Nachdem alle Gäste eingetroffen waren und die erste Runde Getränke ihren Platz gefunden hatte, richteten Alex und Tim ein paar Worte an das prall gefüllte Filterhaus.
Ein kurzer Rückblick auf die doch recht turbulente Anfangszeit nach der Übernahme im September, ein kleiner Ausblick auf 2026, unsere Ziele, Ideen und Pläne – und vor allem:
💛 Ein ganz großes Dankeschön an das gesamte Team.
Nicht nur für diesen Abend, sondern auch für die intensiven Weihnachtsfeiertage davor, an denen unser Team Tag für Tag ein erstklassiges Restauranterlebnis auf die Beine gestellt hat.
Der Applaus, der darauf folgte, war laut, ehrlich – und absolut verdient.
🍽️ Silvester heißt: alles geben
Kulinarisch haben wir an diesem Abend natürlich keine halben Sachen gemacht. Ein bewusst gewählter Mix aus Buffet, Gänge Menü am Platz und unserer berühmt-berüchtigten Küchenparty sollte Abwechslung schaffen – und gleichzeitig Nähe zur Küche ermöglichen.
Unser Silvestermenü im Überblick:
Begrüßt wurden die Gäste wie immer mit einem kleinen Gruß vom Hause. Quartett von Broten begleitet von hausgemachtem Rillettes vom Brandenburger Schwarzkittel und Curry-Cranberry-Creme Im Anschluss wurde an der Suppenstation die rote Beete & Kokos Suppe von Tim und Alex höchstpersönlich eingeschenkt. Eine schöne Gelegenheit, den Kontakt mit Ihren Gästen weiter zu vertiefen. Vorspeise serviert am Platz Waldorfsalat und Red Skin Garnele im Tempurateig angerichtet in einem Parmesankörbchen vollendet mit Beluga Linsen in Balsamico-Creme. Klingt lecker, war es auch.
Zwischengericht und Küchenparty Teil 1 wahlweise: Tatar vom Weideochsenklassisch mit Eigelb & Wasabi-Mayonnaise umlegt mit dreierlei gehackten Zwiebeln und frittierten Kapernäpfeln oder Filet vom Lachs pochiert im Sud von Riesling & Gewürzen mit hausgemachtem Dillöl und Kartoffelstampf.
🔪 Frisch. Frischer. Tatar.
Besonders das Tatar verlangte unserem Küchenteam alles ab. Denn hier gilt: Es MUSS frisch sein. Und es MUSS frisch zubereitet werden.
So standen Manuel und vier weitere Küchenhilfen Schulter an Schulter und bereiteten knapp 100 Portionen Tatar im Eiltempo direkt vor den Augen der Gäste zu. Die Teller wurden ihnen förmlich aus den Händen gerissen.
Alex stand daneben, reichte Teller nach und unterstützte wo er konnte –Spitzenqualität auf Spitzenniveau, in Rekordzeit.
👉 Teamwork makes the dream work.
Hauptgang Küchenparty Teil 2 Roastbeef rosé, sous-vide gegart an Sauce Béarnaise mit bürgerlichem Gemüse und gebratenen Kräuter-Drillingen Hier gab es die Möglichkeit, sich die Garstufe des Roastbeefs auszuwählen. So bekam jeder Gast das Fleisch, wie gewünscht.
vegetarische Alternative
Pilzragout mit Gnocchi und saisonalem Gemüse
Desserts
Hier wurden verschiedene Köstlichkeiten direkt vor der Küche und neben dem Dancefloor zur Selbstbedienung aufgebaut. „Die süße Versuchung“ beinhaltete an diesem Abend drei Komponenten:
Bienenstich à la Filterhaus mit Mandelkrokant
Mascarponecreme mit Rotweinpflaumen
Hausgemachte Schokoladencreme mit Himbeeren und Himbeersauce
Imbiss zu später Stunde
Feuriges Chili con Carne mit frischem Stangenbrot, damit auch niemand hungrig nach Hause gehen musste. So wurde auch gleich dafür Sorge getragen, dass die ausgeschwitzten Kalorien vom Tanzen direkt wieder aufgefüllt wurden.
💃 Wenn aus Dinner eine Silvesterparty wird
Nachdem auch der Hauptgang serviert war und die ersten 50 Flaschen Wein geleert wurden, veränderte sich die Stimmung spürbar.
DJ Jörg und sein Lichttechniker hatten bereits am Vortag die komplette Technik aufgebaut –und was sollen wir sagen: So etwas hat das Filterhaus bisher noch nicht erlebt.
Moving Heads, Discokugel, diverse Laser, Ambientlights, Nebelshow und ein Soundsystem mit 2 × 18-Zoll-Tieftönern – da hätte sich selbst das Tomorrowland eine Scheibe abschneiden können.
Der Dancefloor war von Anfang an voll und das sollte auch für den Rest des Abends so bleiben. Zu keinem Zeitpunkt war die Tanzfläche leer (Außer natürlich zum Anstoßen auf unserer wunderschönen Terrasse zum Jahreswechsel)
🥂 Sekunden zählen – Momente bleiben
Apropos Jahreswechsel. Kurz vor Mitternacht bereitete Barchef Steven mit seinem Team Prosecco, Sekt und Orangensaft vor. Mehrere Ausgabestationen im gesamten Filterhaus und auf der Terrasse sorgten dafür, dass keine Schlangen entstanden – hier zählte wirklich jede Sekunde.
Doch nicht nur das neue Jahr wurde begrüßt. Auch ein Geburtstag wurde gefeiert: Alex hatte Geburtstag und wurde 36.
Aus purer Freude über diesen besonderen Abend wurde eine feine Flasche Rosé-Champagner geöffnet und mit dem Team zusammen genossen. Ein ehrlicher, stiller Moment mitten im Trubel – und einer, der hängen bleibt.
🔥 Feuerwerk, Feuerschale & ein letzter Hunger
Das Feuerwerk knallte, die Feuerschale loderte die ganze Nacht und gefeiert wurde bis kurz nach 2 Uhr.
Und wie immer meldete sich irgendwann der kleine Hunger zurück. Zum Glück war auch daran gedacht: Heißes, scharfes Chili con Carne mit Baguette – damit niemand hungrig das Filterhaus verlassen musste.
❤️ Von Herzen: Danke.
Zum Abschluss möchten wir einfach nur Danke sagen. Danke an alle Gäste, die diesen Abend möglich gemacht haben. Danke für die Gespräche – beim Servieren, beim Anstoßen, beim Bezahlen. Danke für den positiven Zuspruch, die Glückwünsche und das Vertrauen in unsere Zukunft im Filterhaus.
Das hat uns sehr bewegt. Und es gibt uns unglaublich viel Rückenwind für alles, was kommt.
Bleibt gesund und munter. Bis bald im Filterhaus.













































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